IVF mit eigenen Eizellen und Samen des Partners

IVF mit eigenen Eizellen und Samen des Partners

Die In-vitro-Fertilisation mit eigenen Eizellen und Samen des Partners ist eine Labormethode bei der die zuvor entnommenen Eizellen mit den Spermien Ihres Partners befruchtet werden.

IVF mit eigenen Eizellen und Samen des Partners
IVF mit eigenen Eizellen und Samen des Partners

Wann wird es empfohlen?

Normalerweise entwickelt sich pro monatlichen Menstruationszyklus nur eine Eizelle. Für die In-vitro-Fertilisation sind aber mehrere Eizellen wünschenswert, so dass die Eierstöcke hormonell stimuliert und mehrere reife Eizellen erhalten werden. Diese In-vitro-Fertilisation ist dann ideal, wenn nicht genügend Spermien für eine künstliche Befruchtung zur Verfügung stehen, Verklebungen oder Schäden an den Eileitern vorliegen und daher eine Schwangerschaft nicht anders zu erreichen ist. Diese Methode ist auch dann zu empfehlen, wenn bereits mehrere Versuche mit der künstlichen Befruchtung fehlgeschlagen sind und eine Schwangerschaft nicht erreicht wurde.

Phasen

Kontrolle und Stimulation der Eierstöcke

1. Kontrolle und Stimulation der Eierstöcke

Durch eine Hormonbehandlung (follikelstimulierendes Hormon (FSH) und in einigen Fällen (LH), luteinisierendes Hormon) werden die Eierstöcke stimuliert und die Entwicklung des Zyklus per Ultraschall kontrolliert bis die Anzahl und Größe der Follikel stimmt. Im passenden Moment wird durch die Gabe eines weiteren Hormons die Freisetzung der Eizelle ausgelöst. Dieses Hormon ahmt das luteinisierende Hormon (LH) nach, das den Eisprung normalerweise auslöst.

Entnahme der Eizellen und In-vitro-Fertilisation

2. Entnahme der Eizellen und In-vitro-Fertilisation

Die Entnahme der Eizellen erfolgt mittels Punktion und Absaugung der Follikel. Für dieses Verfahren ist eine Anästhesie erforderlich. Nach der Entnahme verbleiben die Eizellen einige Stunden in einer Nährlösung, während der Samen aufbereitet und die beweglichen Spermien isoliert werden.

Findet die ICSI-Methode Anwendung (Mikroinjektion eines Spermiums in jede reife Eizelle), werden die Eizellen von ihrer Umhüllung, das heißt den sie umgebenen Zellen befreit und in jede Eizelle wird ein Spermium injiziert.

In unserem Zentrum wenden wir in 99% der Fälle ICSI an, wenn es nicht anders angezeigt ist. Bei der klassischen In-vitro-Fertilisation werden zwischen 50.000 und 100.000 Spermien in die Nährlösung zu den Eizellen gegeben und am nächsten Tag wird überprüft, wie viele Eizellen befruchtet wurden.

Je größer die Anzahl der Eizellen und je besser die Samenqualität desto höher ist die Wahrscheinlichkeit Embryonen zu erhalten. Diese Methode hat den Nachteil niedrigerer Befruchtungsrate, da das Spermium nicht direkt in die Eizelle eingebracht wird.

Transfer

3. Transfer

Am Tag nach der Entnahme und der ICSI oder Spermieninjektion in die Eizellen wissen wir, wie viele von ihnen befruchtet sind. In den folgenden 2 oder 3 Tagen entwickeln sich diese Eizellen in Präembryos, die für den Transfer in die Gebärmutter bereit sind.

Am Tag des Transfers, je nach Situation zwischen den Tagen 2 und 5 nach der Befruchtung, werden die Präembryonen ausgewählt, die die besten Entwicklungseigenschaften aufweisen. Die gesetzlichen Vorschriften ermöglichen einen Transfer von bis zu 3 Präembryonen, jedoch erfolgt der Transfer normalerweise mit 1 oder 2, je nach dem Tag des Transfers und den medizinischen und persönlichen Umständen der Patientin.

Die Präembryonen werden in einen feinen Katheter aufgezogen und vom Gynäkologen in die Gebärmutter, konkret in die Gebärmutterschleimhaut eingesetzt. Eine Narkose ist hierzu nicht erforderlich. Gewöhnlich nistet sich nur einer der eingesetzten Präembryonen ein, es besteht jedoch die Möglichkeit der Einnistung mehrerer Präembryonen, wodurch es zu einer Mehrfachschwangerschaft kommt. Die Anzahl Embryonen des Transfers ist daher individuell auf den Fall jeder Patientin abzustimmen.

Kryokonservation

4. Kryokonservation

Die Kryokonservation ist auch als Vitrifikation bekannt. Die nicht transferierten Präembryonen werden in flüssigem Nitrogen eingefroren und in der Embryonenbank entsprechend gekennzeichnet aufbewahrt. Diese Präembryonen können in späteren Zyklen eingesetzt werden, wenn die Schwangerschaft nicht beim ersten Mal glückt. Natürlich ist es viel einfacher, die Gebärmutter nur für den Transfer eingefrorener Präembryonen vorzubereiten, da eine Stimulation und eine Eizellenentnahme nicht mehr notwendig sind.

Erfolgsrate

Behandlungskosten

Dank unserer 15-jährigen Erfahrung mit Patientinnen aus der ganzen Welt, sind wir bei EUGIN in der Lage, Ihnen die besten Garantien zu bieten.

Die Gesamtkosten Ihrer Behandlung betragen 4.645 EUR * – ohne weitere überraschende Zusatzkosten
In Spanien sind die medizinischen Behandlungen frei von MwSt. (IVA)

Dieser Betrag beinhaltet alle erforderlichen medizinischen Handlungen für ihre Durchführung, von Ihrem ersten Besuch bis zum Transfer.

Dieser Betrag umfasst KEINE:

  • Die erforderlichen medizinischen Voruntersuchungen, da diese je nach Vorgeschichte individuell auf jede Person abgestimmt werden müssen.
  • Die Medikamente, da der Arzt Ihnen die benötigte Dosis individuell bei der ersten Visite verschreibt.
  • Die Blastozystenkultur, da wir bis zu einigen Stunden nach der Befruchtung nicht wissen können, ob die Embryonen sich bis in dieses Stadium weiterentwickeln.

Reisen und Aufenthalt: bei EUGIN werden alle Behandlungen in Barcelona durchgeführt. Sie können unverzüglich beginnen, und ab dem Zeitpunkt, an dem Sie die Behandlung anfangen bis zu jenem Zeitpunkt, an dem Sie diese abschließen, vergeht üblicherweise bis zu einem Monat.

Bei EUGIN sind wir uns bewusst, dass die Reisekosten einen entscheidenden Teil der Gesamtkosten ausmachen können. Aus diesem Grunde versuchen wir, die mit der An- und Abreise verbundenen Kosten so gering wie möglich zu halten.

Sie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Zwei kurze Reisen/Aufenthalte in Barcelona
    Ihre Besuche in der Klinik können an allen Wochentagen (auch am Wochenende) angesetzt werden, um Ihrem Zeitplan soweit wie möglich entgegen zu kommen.
  2. b) Eine einzige Reise nach Barcelona, unterschiedlicher Länge
    Es besteht die Möglichkeit, nur einmal nach Barcelona zu reisen, um die Behandlung bei einem Besuch durchzuführen und abzuschließen. Wenn Sie diese Option vorziehen, setzen Sie sich bitte mit unserem Patientenbetreuungsteam in Verbindung, welches Ihnen gerne dabei hilft, Ihre Reise bzw. Ihren Aufenthalt zu planen. Ja nach Fall und der Behandlung, für die Sie sich entschieden haben, kann die Dauer für Ihren Aufenthalt zwischen 15 Tagen und einem Monat liegen.

    *Falls Sie für die Einreise nach Spanien ein Visum beantragen müssen, beachten Sie bitte unbedingt, dass sich Ihr Aufenthalt in Barcelona je nach Behandlung verlängern kann. Unser Patientenbetreuungsteam wird Sie dabei unterstützen, Ihre Reise nach Barcelona und den Aufenthalt in der Stadt für Sie zu organisieren.

Die gesamte Betreuung läuft bequem, sicher und absolut anonym in Ihrem Privatbereich, den wir extra dafür auf unserer Webseite eingerichtet haben, ab.

Letzte Aktualisierung: Juli, 2017
Der erste Termin ist für Sie kostenlos, wenn Sie vor dem 31. Oktober buchen