Was ist die IVF-ICSI? Warum werden dadurch die Erfolgsraten erhöht?2019-10-31T13:10:41+00:00
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In-vitro-Fertilisation mit intrazytoplasmatischer Mikroinjektion ICSI

Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI, Intra Cytoplasmatic Sperm Injection) ist eine Technik, die wir bei vielen Behandlungen der In-vitro-Fertilisation einsetzen. Wir befruchten eine Eizelle durch Mikroinjektion eines Spermiums. Es wird nur ein Spermium pro Eizelle benötigt.

Die Schritte vor und nach der Befruchtung sind die gleichen wie bei einer klassischen In-vitro-Fertilisation. Die Eizelle wird befruchtet. Danach wird der Embryo in die Gebärmutter übertragen, um sich dort weiter zu entwickeln.

Seit wann gibt es das Verfahren ICSI?

Die ICSI wurde 1992 zur Behandlung bestimmter Fälle der männlichen Sterilität, darunter Oligozoospermie (niedrige Spermienkonzentration), Astenozoospermie (geringe Beweglichkeit) oder Teratozoospermie (wenige Spermien geeigneter Morphologie), entwickelt. Sie bedeutete unter anderem einen großen Fortschritt für die Behandlung der männlichen Sterilität und hat vielen Männern dazu verholfen Vater zu werden, bei denen andernfalls ihr Kinderwunsch nicht in Erfüllung gegangen wäre.

Phasen

Phase 1

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Kontrolle und Stimulation der Eierstöcke

Über einen Zeitraum von circa 10-12 Tagen werden täglich Hormone verabreicht, um die Eierstöcke zu stimulieren und die Eizellen zu erhalten. Wir prüfen den Hormonspiegel und die Entwicklung der Follikel (Eibläschen, die die Eizellen enthalten) in den Eierstöcken. Sobald die Follikel in der geeigneten Anzahl und Größe vorhanden sind, bestimmen wir den Tag der Entnahme.

Phase 2

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Entnahme der Eizellen und In-vitro-Fertilisation

Die Eizellen werden unter tiefer Sedierung durch Punktion und Ansaugen der Follikel entnommen. Die Eizellen verbleiben einige Stunden lang in einer Kultur und in der Zwischenzeit bereiten wir die Samenflüssigkeit vor, um die beweglichen Spermien zu isolieren. Wir präparieren die Eizellen und führen mittels intrazytoplasmatischer Injektion ein Spermium in jede Eizelle ein.

Phase 3

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Transfer

Am Tag nach der Entnahme und Befruchtung der Eizellen wissen wir, bei wie vielen diese erfolgreich war. Innerhalb von zwei bis sechs Tagen entwickeln sich die befruchteten Eizellen zu Präembryonen, die dann in die Gebärmutter übertragen werden können. Am Tag des Transfers wählen wir die Präembryonen mit den besten Entwicklungsmerkmalen aus. Laut Gesetz dürfen bis zu drei Präembryonen transferiert werden, üblicherweise sind es jedoch ein bis zwei. Die Präembryonen werden mithilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter eingeführt. Beim Transfer ist keine Sedierung notwendig.

Phase 4

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Kryokonservierung

Die nicht transferierten Präembryonen frieren wir in flüssigen Stickstoff ein; dieser Prozess wird als Vitrifizierung bezeichnet. Wir kennzeichnen und bewahren sie in der Embryonenbank auf. Wenn beim ersten Versuch keine Schwangerschaft erzielt wurde, können die Präembryonen in späteren Zyklen, nach erfolgreicher Schwangerschaft bei weiterem Kinderwunsch, verwendet werden. Die Behandlung zur Vorbereitung der Gebärmutter für einen Transfer eingefrorener Embryonen ist weniger aufwendig, da weder eine Stimulation noch eine Entnahme der Eizellen notwendig ist.

Phase 1

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Kontrolle und Stimulation der Eierstöcke

Über einen Zeitraum von circa 10-12 Tagen werden täglich Hormone verabreicht, um die Eierstöcke zu stimulieren und die Eizellen zu erhalten. Wir prüfen den Hormonspiegel und die Entwicklung der Follikel (Eibläschen, die die Eizellen enthalten) in den Eierstöcken. Sobald die Follikel in der geeigneten Anzahl und Größe vorhanden sind, bestimmen wir den Tag der Entnahme.

Phase 2

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Entnahme der Eizellen und In-vitro-Fertilisation

Die Eizellen werden unter tiefer Sedierung durch Punktion und Ansaugen der Follikel entnommen. Die Eizellen verbleiben einige Stunden lang in einer Kultur und in der Zwischenzeit bereiten wir die Samenflüssigkeit vor, um die beweglichen Spermien zu isolieren. Wir präparieren die Eizellen und führen mittels intrazytoplasmatischer Injektion ein Spermium in jede Eizelle ein.

Phase 3

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Transfer

Am Tag nach der Entnahme und Befruchtung der Eizellen wissen wir, bei wie vielen diese erfolgreich war. Innerhalb von zwei bis sechs Tagen entwickeln sich die befruchteten Eizellen zu Präembryonen, die dann in die Gebärmutter übertragen werden können. Am Tag des Transfers wählen wir die Präembryonen mit den besten Entwicklungsmerkmalen aus. Laut Gesetz dürfen bis zu drei Präembryonen transferiert werden, üblicherweise sind es jedoch ein bis zwei. Die Präembryonen werden mithilfe eines dünnen Katheters in die Gebärmutter eingeführt. Beim Transfer ist keine Sedierung notwendig.

Phase 4

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Kryokonservierung

Die nicht transferierten Präembryonen frieren wir in flüssigen Stickstoff ein; dieser Prozess wird als Vitrifizierung bezeichnet. Wir kennzeichnen und bewahren sie in der Embryonenbank auf. Wenn beim ersten Versuch keine Schwangerschaft erzielt wurde, können die Präembryonen in späteren Zyklen, nach erfolgreicher Schwangerschaft bei weiterem Kinderwunsch, verwendet werden. Die Behandlung zur Vorbereitung der Gebärmutter für einen Transfer eingefrorener Embryonen ist weniger aufwendig, da weder eine Stimulation noch eine Entnahme der Eizellen notwendig ist.

Haben Sie Fragen?

Wenn Sie wissen möchten, ob die In-vitro-Fertilisation mit Ihren Eizellen und den Samenzellen Ihres Partners die richtige Technik für Sie ist, können Sie einen Termin mit unserem Team vereinbaren. Stellen Sie alle Fragen, die Sie haben.

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