Was muss nach abgeschlossener Behandlung getan werden?

Eine der häufigsten Fragen der Patientinnen ist: was soll ich nach meiner Kinderwunschbehandlung tun? Neben den Wochen vor der Übertragung mit ihren nervenaufreibenden Kontrollen, gelegentlichen Hormonstörungen und der Ungewissheit, ob alles in Ordnung ist, sind auch die Stunden, Tage und Wochen nach dem Transfer alles andere als leicht. In dieser Zeit erlebt die Patientin ein Wechselbad der Gefühle.

Die Experten empfehlen, trotz allem ein möglichst normales Leben zu führen. Einige einfache Tipps sind, nicht zu rauchen und sich gesund zu ernähren. Die Patientinnen sollten nervlich belastende Situationen vermeiden, nicht allzu intensiv Sport treiben und keine schweren Lasten heben. Mehrere Studien legen den Schluss nahe, dass nach einer Kinderwunschbehandlung der normale Lebensrhythmus problemlos beibehalten werden kann.

Das Wichtigste ist, nach Möglichkeit die Ruhe zu bewahren, und dafür hat jede Frau ihre eigene Technik. Wenn eine Person gewohnt ist, täglich Sport zu treiben, dann sollte sie jetzt nicht damit aufhören, denn die sportliche Betätigung wird ihr helfen, sich abzulenken und die innere Anspannung abzubauen. Allerdings sollte es auch nichtübertrieben werden. Die Zeit nach der Übertragung ist nicht der richtige Moment, um große Anstrengungen zu unternehmen, die den Körper an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit bringen.

Bei gewissen Symptomen wie beispielsweise geringen Blutungen sollte die Patientin nicht die Ruhe verlieren. Sie sind normal in diesen Tagen und kein Grund zur Beunruhigung. Bei möglichen Unklarheiten setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem Gynäkologen oder unseren Spezialisten in Verbindung.

Wir empfehlen Ihnen, die Nacht nach der Durchführung der Behandlung in Barcelona zu bleiben, weil dieser Tag eine große emotionale Belastung für unsere Patienten bedeutet. Die meisten von Ihnen können jedoch aus zeitlichen Gründen keine Übernachtung in Barcelona einplanen und reisen oder fliegen noch am selben Tag züruch nach Hause. Die Reise bringt keine Komplikationen mit sich (Vibration, Höhe, usw.). Sie können bedenkenlos reisen, ohne die ganze Zeit liegen zu müssen.

Wir empfehlen Ihnen, das Tragen von schweren Koffern oder Einkäufen zu vermeiden und von intensivem Sport abzusehen. Nach der Übertragung der Embryonen verläuft die Schwangerschaft normal, genau wie bei jeder anderen schwangeren Frau. Normalerweise weiß eine Frau bis zum nächsten Monat nicht, dass sie schwanger ist, und wenn sie einen Schwangerschaftstest macht, hat sich der Embryo bereits unabhängig von ihrem Lebensstil entwickelt.

Da uns bewusst ist, dass es sich bei unseren Patientinnen um Risikoschwangerschaften oder lang ersehnte, schwer zu erreichende Schwangerschaften handelt, empfehlen wir Ihnen, Stress und intensive sportliche Betätigung sowie das Tragen von schweren Gegenständen zu vermeiden. Sonst können Sie jedoch Ihr Leben wie gewohnt führen. Sie sollten sich gesund ernähren und Lebensmittel und Getränke, die während der Schwangerschaft nicht empfehlenswert sind (z.B. Alkohol, Kaffee, roher Fisch), vermeiden.

Auf Geschlechtsverkehr müssen Sie nicht verzichten. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass sexuelle Enthaltsamkeit nach der Übertragung keinen Einfluss auf die Erfolgsquote zum Erreichen einer Schwangerschaft hat.

Auch psychologische Faktoren spielen eine Rolle. Daher ist es ratsam, sich mit anderen Dingen abzulenken, bis Sie einen Schwangerschaftstest machen.

Sie müssen sich keine Gedanken machen, da solche Symptome häufig auftreten. Sowohl die Behandlung als auch der Beginn einer Schwangerschaft können mit Schmerzen, Müdigkeit, Anschwellen der Brüste, Flüssigkeitsansammlung und leichte Blutungen einhergehen. Symptome dieser Art sind weder positiv noche negativ zu bewerten; sie treten schlicht und einfach häufig auf.

Leichte Blutungen sind normalerweise nicht allzu ausgeprägt und deswegen nicht unbedingt Zeichen für einen Abgang. Die Übertragung wurde wenige Tage vor diesen Symptomen durchgeführt und obwohl sich die Embryonen nicht eingenistet haben, merken Sie dies nicht, weil es nicht unbedingt zu Blutungen kommt. Die wiederholte, vaginale Einnahme von Progesteron kann zu leichten Irritationen führen und auch dies kann zu leichten Blutungen führen. Auch Schmerzen und Müdigkeit können ebenfalls eine Folge der Hormonbehandlung sein.

Viele Frauen – egal ob sie auf natürliche Weise oder durch Fruchtbarkeitsbehandlungen schwanger wurden – verspüren diese Symptome während der ersten drei Monate der Schwangerschaft: Wir empfehlen Ihnen, sich viel Ruhe zu gönnen und Stress zu vermeiden.

Sollten die leichten Blutungen andauern und mit Schmerzen verbunden sein, können Sie Ihren Gynäkologen zu Rate ziehen, damit er Sie untersuchen und eventuelle, nicht häufig auftretende Komplikationen, wie z. B. ektopische Schwangerschaften, ausschließen kann.

Wir empfehlen Ihnen, den Schwangerschaftstest zu dem vom Arzt vorgeschlagenen Zeitpunkt durchzuführen. Wenn Sie ihn zu früh machen, kann, er negativ ausfallen, obwohl er bereits 2 Wochen später möglicherweise positiv ausfallen würde. Sie müssen die Hormonbehandlung bis zu diesem Datum fortsetzen und können Sie nur dann unterbrechen, wenn Sie dies mit dem Ärzteteam der Klinik Eugin abgesprochen haben.

Die von uns verschriebene Hormonbehandlung hilft Ihnen, schwanger zu bleiben und Sie müssen sie während der ersten Wochen Ihrer Schwangerschaft fortsetzen, um eine Fehlgeburt zu vermeiden. Während der Kinderwunschbehandlungen nehmen Sie Hormone in höheren Dosen als normal ein; es wird, der Hormonspiegel zu Beginn einer Schwangerschaft nachgeahmt.

Jede Frau reagiert unterschiedlich auf jede Schwangerschaft. Es kommt nicht in allen Fällen zu Symptomen, was weder ein gutes noch schlechtes Zeichen ist. Sie müssen sich nicht unbedingt anders fühlen als während der Hormonbehandlung, weil zwei Wochen ein zu kurzer Zeitraum sind, als dass der Körper bereits stark auf die Schwangerschaft reagieren könnte. Das Beste ist, den Schwangerschaftstest abzuwarten.

Viele Frauen fragen sich, was sie nach einer Kinderwunschbehandlung am besten tun sollen. Diese Ungewissheit kann sich über Wochen hinziehen, bis der Arzt den Schwangerschaftstest vornimmt. Die Zeit des Wartens auf den Beta-Test ist in emotionaler Hinsicht eine der schwierigsten Phasen des gesamten Prozesses.

Um diese Zeit so gut es geht zu überstehen, empfehlen die Experten die Beibehaltung des normalen Lebensablaufs. Die Patientinnen sollten nicht rauchen, sich gesund ernähren, Stresssituationen vermeiden, nicht intensiv Sport treiben und keine schweren Gegenstände heben. Aber auch eine übermäßige Ruhe ist nicht empfehlenswert. Studien haben gezeigt, dass ein normaler Lebensablauf ohne weiteres möglich ist.

Bei leichten Blutungen sollten Sie sich nicht beunruhigen, da sie normalerweise keine schwereren Ursachen haben. Wenn die Blutungen anhalten, können Sie sich von Ihrem Gynäkologen untersuchen lassen, um zu sehen, woher die Blutungen kommen.

Alles in allem sollten Sie sich in den Wochen nach der Behandlung mit Dingen beschäftigen, die Ihnen Spaß machen und Ihnen die Wartezeit auf den Schwangerschaftstest so gut es geht vertreiben. Das ständige Denken an das Ergebnis der Behandlung führt zu innerer Anspannung und ist daher kontraproduktiv. Sie sollten besser an Dinge denken, die Sie entspannen und Ihnen ein gutes Gefühl verleihen.

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