Wie funktionieren die Stimulationen für Befruchtungen und IVF?

Für alle Kinderwunschbehandlungen sind verschiedene Medikamente erforderlich. Sie stimulieren das Follikelwachstum und fördern die Reifung der Eizellen. Diese Medikamente werden in der Regel von der Patientin selbst verabreicht, weshalb ihr normaler Lebensrhythmus größtenteils intakt bleibt.

Eine ovarielle Stimulation im Rahmen einer assistierten Reproduktionsbehandlung dauert im Allgemeinen 10-14 Tage. Während dieser Zeit steht den Patientinnen von Eugin zu jedem Zeitpunkt ein Team zur Seite, das sie in allen Fragen mit Rat und Tat betreut.

Nach Ihrem ersten Besuch übergibt Ihnen der Arzt ein detailliertes schriftliches Protokoll mit allen Anweisungen zum Ablauf der Behandlung. Während des Stimulationszyklus stehen Sie sehr häufig in telefonischem Kontakt mit dem Koordinationsteam.

Vor Beginn der Behandlung muss Ihre Patienten- und Verwaltungsakte vollständig sein. Sie müssen sich alle zur Behandlung notwendigen Medikamente, die wir Ihnen verschrieben haben, besorgt haben, damit es während der Stimulationsbehandlung nicht zu Schwierigkeiten kommt.

Während der unterschiedlichen Phasen (abhängig von der jeweiligen Behandlung) ist die Verabreichung subkutaner Injektionen in den Bauch notwendig, die sie sich selbst geben können. Bei Ihrem ersten Besuch übergeben wir Ihnen einen „Pen-Drive“ oder „USB-Stick“ mit der Veranschaulichung, wie die unterschiedlichen Medikamente vorzubereiten und zu injizieren sind. Sie müssen auch verschiedene Follikelkontrollen (alle 48-72 Stunden) durchführen, damit wir die ovarielle Reaktion einschätzen können.
Wenn Sie in Barcelona oder in der näheren Umgebung Barcelona wohnen, können diese Kontrollen in der Klinik Eugin durchgeführt werden. Andernfalls können Sie sie an Ihrem Wohnort durchführen lassen und uns die Ergebnisse mitteilen, damit wir entscheiden können, wann Sie am besten zu uns in die Klinik kommen sollten.

Bitte teilen Sie uns die Ergebnisse der Follikelkontrollen telefonisch von Montag bis Freitag vor 18:00 Uhr mit, damit Ihnen der Arzt der Klinik die notwendigen Anweisungen geben kann, wie Sie mit der Behandlung am selben Tag fortzufahren haben. An Wochenenden oder Feiertagen müssen Sie die Follikelkontrolle vollständig vor 13:00 Uhr durchgeführt haben. (Weitere Informationen „Zu welchen Zeiten ist die Klinik telefonisch erreichbar? Wann sind Feiertage in Barcelona?“)

Sobald die Eierstöcke optimal auf die gewünschte Technik vorbereitet sind, teilen wir Ihnen mit, wie und wann Sie in die Klinik kommen sollten. (Zwischen der letzten Kontrolle und dem Behandlungstermin in der Klinik liegen etwa 48 Stunden.).

Jede Follikelkontrolle umfasst:

  1. Eine Ultraschalluntersuchung zur Messung des durchschnittlichen Durchmessers und der Dicke der Gebärmutterschleimhaut.
  2. Eine Analyse zur Bestimmung Ihrer Hormonwerte.

Die Ultraschalluntersuchung hilft uns dabei, nachzuprüfen, ob sich die Follikel korrekt entwickeln; hierbei handelt es sich um eine ausschließlich visuelle Kontrolle. Aus der anschließenden Analyse können wir ersehen, ob Ihre Follikel sich wirklich genauso entwickeln, wie es das Ultraschallbild anzeigt. Damit wir sie aus der Ferne betreuuen können, müssen diese beiden Untersuchungen am selben Tag stattfinden. Nur so können wir die richtigen Entscheidungen über die weiteren Schritte treffen (Terminfindung für die Behandlung, Abbruch der Behandlung bei einer ungewöhnlichen Entwicklung, usw.))

Jede Frau reagiert anders auf jeden Stimulationszyklus. Der Behandlungsplan wird individuell auf das Verfahren (IAD/IAC oder IFV), das Alter, die medizinische Vorgeschichte und die Follikelreserve abgestimmt und es kann nicht genau vorausgesagt werden, zu welchem Zeitpunkt Sie in die Klinik kommen sollten. Im Allgemeinen ist eine Befruchtungsbehandlung kürzer als eine IVF und können wir können Ihnen nach Durchführung der Follikelkontrollen konkretere Anweisungen geben.

Durch die Behandlung können die Patientinnen leichte Beschwerden verspüren, die jedoch den Prozess in keiner Weise beeinträchtigen. Die möglichen Nebenwirkungen der Medikamente sind mit Menstruationsbeschwerden vergleichbar. Diese Beschwerden sind in ihrer Stärke von Frau zu Frau verschieden; sie reichen von leichten Unterleibsbeschwerden oder einer Verstärkung des vaginalen Ausflusses bis hin zu Kopfschmerzen. Eine weitere mögliche Nebenwirkung der verabreichten Medikamente sind Hautrötungen, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

Vor Beginn der ovariellen Stimulation werden die Patientinnen bei ihrem Klinikbesuch vom behandelnden Arzt über die einzunehmenden Medikamente aufgeklärt sowie darüber, wie die die Verabreichung am besten vorbereitet und durchgeführt wird. Zur Kontrolle der Nebenwirkungen steht der Patientin außerdem das Betreuungsteam von Eugin telefonisch zur Verfügung, um sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert und sich die Patientin so wohl wie möglich fühlt.

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