Kategorie: Sterilität und Fruchtbarkeit,Vor der Behandlung

Welche Tests werden bei Unfruchtbarkeitsuntersuchungen durchgeführt?

Denken Sie daran, dass Sie in der Klinik Eugin alle für Ihre Behandlung notwendigen medizinischen Untersuchungen im Rahmen Ihres ersten Besuchs durchführen lassen können – am gleichen Tag und zu einem stark reduziertem Preis. So müssen Sie nicht auf den Beginn Ihrer Behandlung warten, vermeiden Unannehmlichkeiten und sparen Zeit und Geld.

Es werden häufig mögliche Gründe, die für die Sterilität beider Partner verantwortlich sein können, untersucht, da die Analyse von nur einem der beiden Komponenten nicht ausreichend ist, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Diese medizinischen Untersuchungen sind Teil eines Untersuchungsplans, auf dessen Grundlage der Spezialist eine Diagnose finden und die Möglichkeiten zum Eintritt einer Schwangerschaft infolge der vorgeschlagenen Behandlung beurteilen kann.

Zudem wird ein normales Blutbild beider Partner erstellt (Blutgruppe, Rhesusfaktor, biochemische Koagulation, serologische Untersuchungen zum Ausschluss von Infektionskrankheiten…).

Allgemeine Hormonuntersuchung: Es wird eine Blutanalyse zur Bestimmung der Funktionstüchtigkeit der Eileiter und der Hypophyse durchgeführt. Sie sollte zu Beginn des Zyklus, idealerweise am dritten Tag, erfolgen.
FSH, Östradiol, LH, Progesteron: Diese Hormone werden von der Hypophyse (FSH und LH) oder vom Eileiter (Östradiol und Progesteron) produziert. Die durch diese Hormone erhaltenen Informationen variieren in Abhängigkeit davon, an welchem Zyklustag sie untersucht werden. Für eine allgemeine Untersuchung müssen die Hormone FSH, LH und Östradiol zwischen dem 3. und 5. Tag des Zyklus analysiert werden.

Transvaginaler Ultraschall: Ultraschalluntersuchungen liefern sehr wertvolle Informationen über die Form und Lage der Gebärmutter und der Eierstöcke. Zudem lässt sich auch die Reaktion des Eierstocks und des Endometriums während des ovariellen Menstruationszyklus erkennen.

Hysterosalpingographie: Hierbei handelt es sich um eine radiologische Untersuchung, bei der ein Kontrastmittel (Flüssigkeit) durch den Gebärmutterhals injiziert wird, das die Beurteilung der Gebärmutterhöhle und der Durchlässigkeit der Eileiter ermöglicht. Eine Verklebung beider Eileiter würde den Prozess einer natürlichen Befruchtung verhindern. Diese Untersuchung wird nach der Menstruation, aber vor dem Eisprung durchgeführt und ist insbesondere vor der Durchführung künstlicher Befruchtungen wichtig.

Hysteroskopie: Bei der Hysteroskopie handelt es sich um eine endoskopische Untersuchung, bei der ein optisches Röhrchen über den Gebärmutterhals zur visuellen Darstellung der Gebärmutterhöhle (Hysteroskop = Minikamera) eingeführt wird. Dadurch können der Gebärmutterhalskanal und das Innere der Gebärmutter direkt und detailgenau in Augenschein genommen werden.

Die Hysteroskopie wird eingesetzt, um mögliche Veränderungen und Deformationen innerhalb der Gebärmutter zu erkennen. In einigen Fällen gibt diese Untersuchungsmethode Aufschluss darüber, warum sich die Embryonen nicht einnisten, oder lässt die Gründe für wiederholte Fehlgeburten erkennen.

Biopsie der Gebärmutterschleimhaut: Diese Biopsie wird durch das Absaugen der Gebärmutterschleimhaut mittels einer Kürette, die über den Zervikalkanal in die Gebärmutter eingeführt wird, vorgenommen. Die Probe wird ins Labor geschickt und auf Infektionen oder Anomalien der Gebärmutterschleimhaut hin analysiert.

Karyotyp: Wird im Rahmen einer Blutanalyse untersucht und kann Chromosomenanomalien offen legen, die eine Sterilität oder Unfruchtbarkeit erklären können.

Spermiogramm (Sperma-Analyse): Diese Untersuchung ist relativ einfach durchzuführen und ist daher in der Regel die erste Untersuchung, die Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch vorgeschlagen wird. Das Spermiogramm gibt Aufschluss über die Spermaproduktion in den Hodenkanälchen. Im Mittelpunkt des Spermiogramms steht die Beurteilung der Samenzellen im Hinblick auf ihre Konzentration (Menge), Beweglichkeit (Motilität) und Form.

Analyse der motilen Spermienzahl: Diese Untersuchung ergänzt das Spermiogramm. Hier wird das Sperma von allen anderen Flüssigkeiten und Substanzen, aus denen es sich zusammensetzt, „gereinigt“, und es werden nur die Spermatozoen auf ein nährstoffreiches Medium gegeben. Durch Zählung der gewonnenen beweglichen Spermien bei diesem Test kann festgestellt werden, wie viele von ihnen für Verfahren der assistierten Reproduktion verwendbar sind..

Bakteriologische und biochemische Untersuchungen: Tiefgehendere Untersuchung (Samenkultur und Blutanalyse) zur Entdeckung von Infektionen, die die Samenqualität verändern.

Hodenbiopsie oder Punktion der Nebenhoden: So können Samenzellen gewonnen werden, die sich in den Hoden befinden. Diese Technik wird empfohlen, wenn kein Sperma durch Ejakulation gewonnen werden kann..

Hormonanalyse: Entdeckung einer Anomalie im Hormonspiegel durch Blutanalyse (FSH, LH, Testosteron).

Karyotyp: Kann Chromosomenanomalien oder -schäden aufdecken und Sterilität oder Unfruchtbarkeit erklären.

 

Haben Sie ein Anliegen, das nicht warten kann?

Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Team oder fragen Sie unsere Experten.

Termin vereinbaren
Vordiagnose

Haben Sie ein Anliegen, das nicht warten kann?

Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Team oder fragen Sie unsere Experten.

Termin vereinbaren
Vordiagnose

Verwandte Fragen:

Bei Ihrem ersten Besuch bis zum 30. november

360º KOSTENLOSE FERTILITÄTSBERATUNG