Ultrasound exam

Dottersack: Ultraschalluntersuchung und Entwicklung während der Schwangerschaft Woche für Woche

Veröffentlicht: 26 Oktober 2022|Aktualisiert: 26 Oktober 2022|Über assistierte Reproduktion.|

Der Dottersack ist eine sichtbare Struktur im Inneren der Fruchtblase. Sein Vorhandensein auf einem Kontrollultraschall bestätigt das Vorliegen einer intrauterinen Schwangerschaft. In der vierten oder fünften Woche ist er etwa drei Millimeter groß und wächst in der Frühschwangerschaft um durchschnittlich einen Millimeter pro Tag. In der zehnten Woche ist er sechs Millimeter groß und sieht aus wie eine gewölbte Scheibe in der Gebärmutter mit einem glänzenden Rand.

Der Dottersack ist Teil der Schutzhülle, die das sich entwickelnde Baby umgibt. Seine Hauptaufgabe ist die Ernährung des winzigen Embryos zu Anfang seiner Entwicklung – ab der vierten Woche bis zum Ende des Monats. Außerdem bildet er rote Blutkörperchen, bis sich die Plazenta gebildet hat.

Nach dem positiven Schwangerschaftstest wird eine Ultraschalluntersuchung vorgenommen, und zwar normalerweise 6-9 Wochen nach der letzten Regelblutung. Die Untersuchung erfolgt vaginal. Auf dem Ultraschallbild ist eine 3-5 mm große rundliche Struktur zu sehen, die als Dottersack bezeichnet wird.

Der Dottersack in den ersten 6 Wochen der Schwangerschaft

Im Frühstadium der Schwangerschaft ist der Embryo zu klein, um auf einem Ultraschallbild sichtbar zu sein. Daher ist der erste Befund die Fruchtblase, die jedoch nicht immer auf das Vorhandensein eines Embryos hindeutet. Darin liegt die Bedeutung des Dottersacks in der Schwangerschaft: Das Wachstum der Fruchtblase ermöglicht es, den Dottersack und damit den in der Entwicklung befindlichen Embryo zu sehen.

Hier erfahren Sie, wie sich der Dottersack im Inneren der Fruchtblase bildet und wie er sich in den ersten Schwangerschaftswochen entwickelt.

Die Entwicklung des Babys in den ersten zwei Wochen

Die Reise beginnt in der ersten Woche, wenn sich Ihr Körper auf den Eisprung und die Befruchtung vorbereitet, die in der Regel in der dritten Woche stattfindet. Außer den Eierstöcken, die sich anschicken, die Eizelle in den Eileiter zu entlassen, ist auf dem Ultraschall noch nichts zu sehen.

Wie kann man von der ersten Schwangerschaftswoche sprechen, wenn Sie noch gar nicht schwanger sind? Da die Eizelle mehr als 24 Stunden auf Spermien warten kann und die Spermien mehrere Tage warten können, bis sie die Eizelle finden, ist es sehr schwierig, den Zeitpunkt der Empfängnis zu bestimmen. Daher verwenden die meisten Mediziner den ersten Tag der letzten Periode als Beginn der 40 Schwangerschaftswochen.

Die Entwicklung des Babys in der dritten Woche

Wenn sich die Eizelle und das Spermium in der dritten Woche vereinen, sei es auf natürliche Weise oder mithilfe der intrauterinen Insemination, können wir von einer Schwangerschaft sprechen. Obwohl es noch einige Zeit dauert, bis Sie es wissen, stellt sich Ihr Körper bereits darauf ein, und der winzige Zellhaufen, der einmal Ihr Baby sein wird, wächst sehr schnell heran. Das Ergebnis dieses Prozesses wird Blastozyste genannt. Diese Blastozyste beginnt, aus dem Eileiter in die Gebärmutter hinabzusteigen, wo sie nach etwa vier Tagen ankommt. Einige Tage später nistet sie sich in der Gebärmutterwand ein.

Bei der In-vitro-Fertilisation finden die Befruchtung der Eizelle durch das Spermium sowie die ersten Entwicklungstage des Embryos im Labor statt. Nach dem Embryotransfer in die Gebärmutter verläuft die Schwangerschaft wie jede andere Schwangerschaft.

Was sehen wir in dieser Woche? Noch ist nichts zu bemerken. Unmittelbar nach der Einnistung der Blastozyste in der Gebärmutterwand beginnen die Zellen der im Aufbau befindlichen Plazenta mit der Freisetzung von Gonadotropin. Dieses Hormon ist für das positive Ergebnis des Schwangerschaftstests verantwortlich und sorgt dafür, dass die Eizellproduktion in den Eierstöcken während der Schwangerschaft gestoppt wird.

Die Entwicklung des Babys in der vierten Woche

Wie bereits erwähnt, bildet sich ab der vierten Schwangerschaftswoche der Dottersack aus. Zu diesem Zeitpunkt ist er nicht größer als ein Samenkorn, aber er beginnt schnell zu wachsen und wird das werdende Baby ernähren. Wenn sich die Organe der kleinen Kreatur ausbilden, geht der Dottersack im Verdauungstrakt auf.

Zu diesem Zeitpunkt können Sie aufgrund des Hormonanstiegs die ersten Symptome verspüren. Übelkeit, Brustspannen, Stimmungsschwankungen… Manchmal verursacht die Implantation auch eine kleine Blutung.

Die Entwicklung des Babys in der fünften und sechsten Woche

Die Zellmasse und die Scheibe, die in der vierten Woche zu sehen sind, sehen nun mehr wie eine Kaulquappe aus, mit einem sehr großen Kopf und einer Art Schwanz, der zum Körper hin gebogen ist. Daran angehängt ist der Dottersack.

Es dauert noch lange, bis alle Organe des Körpers ausgebildet sind, aber das erste fertige System ist das Kreislaufsystem: Wir können sehen, wie das Herz schlägt, und zwar sehr schnell. Es sieht auf dem Ultraschall wie ein kleines Flimmern aus. Wenn wir mit Doppler-Ultraschall den Herzschlag abhören, ist er viel schneller als bei uns.

Was passiert, wenn bei einer Ultraschalluntersuchung in der 6. Woche kein Dottersack zu sehen ist?

Wie bereits erwähnt, sollte die erste Ultraschalluntersuchung zwischen der sechsten und neunten Woche erfolgen. Wenn in der sechsten Woche kein Dottersack zu sehen ist, kann das darauf hindeuten, dass die Schwangerschaft noch nicht so weit fortgeschritten ist, wie Sie denken. Das gilt vor allem dann, wenn Ihre Zyklen unregelmäßig sind. Daher wird Ihr Arzt wahrscheinlich entscheiden, die Ultraschalluntersuchung in drei Wochen zu wiederholen.

Wenn der Dottersack nicht gut zu sehen ist oder ungewöhnlich aussieht (z. B. unregelmäßig geformt, nicht rund oder mit Verkalkungen), kann dies auf ein Problem mit der Schwangerschaft und auf eine mögliche Fehlgeburt hindeuten.

Wenn in der neunten Woche weder ein Dottersack noch ein Embryo sichtbar ist, spricht man von einer anembryonalen Schwangerschaft. Der Schwangerschaftstest ist positiv, aber es ist kein zukünftiges Baby vorhanden. Der Körper erkennt in der Regel spontan, dass es sich nicht um eine sich entwickelnde Schwangerschaft handelt, und stößt die Fruchtblase mit einer Blutung aus, die einer Regelblutung ähnelt. Manchmal ist eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Ausschabung erforderlich, wenn die Fehlgeburt nicht eintritt.

Der Dottersack und seine Bedeutung für Schwangerschaft und Kind

Das Vorhandensein des Dottersacks ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit Ihrer Schwangerschaft – vor allem deshalb, weil dieser Beutel sehr reich an Nährstoffen ist, die ein Embryo in seiner frühen Entwicklung benötigt.

Nur weil Sie in einer vergangenen Schwangerschaft ein Problem mit dem Dottersack hatten, bedeutet das noch lange nicht, dass das wieder passieren muss. Wenn Sie noch Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, steht Ihnen das Spezialistenteam von Eugin zur Seite. Wir begleiten Sie während der gesamten Schwangerschaft und sind jederzeit um Ihren Komfort, Ihre Ruhe und Ihre Sicherheit besorgt.

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