Warum spenden Frauen eigentlich ihre Eizellen?

Die Mehrzahl der Spenderinnen entscheiden sich für diese wirklich noble Geste ausschließlich aus selbstlosen Gründen; und so ist es auch in der Klinik Eugin

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Viele Frauen, die über eine Eizellenspende künstlich befruchtet werden, fragen sich eigentlich, aus welchen Gründen eine andere Frau sich plötzlich dazu entschließt, ihre Eizellen zu spenden, um ihr dabei zu helfen, ein Kind zu bekommen. Die Antwort auf diese Frage gibt eine erst kürzlich auf dem Jahreskongress der renommierten ESHRE, der Europäischen Gesellschaft für humane Reproduktionsmedizin und Embryologie, veröffentlichte Studie, aus der hervorgeht, dass es die Mehrzahl der Frauen aus reiner Selbstlosigkeit macht.

In der Studie, die in der 29. Auflage des Kongresses der ESHRE vorgestellt wurde, wurden mehr als 1.400 Spenderinnen mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren in 60 Kliniken für künstliche Befruchtung und aus 11 europäischen Ländern befragt, um eben herauszufinden, welche Frauen es sind, die sich für eine Eizellenspende entscheiden.

Selbstlosigkeit, der häufigste Grund

In 46% der Fälle wurde Selbstlosigkeit als Hauptgrund für eine Eizellenspende genannt. Diese Prozentzahl erhöhte sich sogar bis auf 79% bei den befragten Frauen über 35 Jahre. Diejenigen Frauen, die sich für diesen Schritt ausschließlich aus finanziellen Gründen entschieden, machten nur 10% der Gesamtzahl aus.

Die Studie offenbarte auch wichtige Daten in Bezug auf den Bildungs- und Personenstand der Spenderinnen. Hinsichtlich des Bildungsstandes, so hat praktisch ein Drittel der befragten Frauen ein Hochschulstudium absolviert und jede zweite hat bereits ein Kind.

Die Spenderinnen der Klinik Eugin: das geeignete Spenderprofil

Die Daten der Studie stimmen völlig mit dem Profil der Spenderinnen der Klinik Eugin überein: das Durchschnittsalter liegt hier bei 26 Jahren, Selbstlosigkeit wird bei zwei von drei Frauen als Hauptgrund angegeben und was den Bildungsstand betrifft, so haben mindestens sieben von zehn Frauen die Sekundarstufe abgeschlossen.

Außerdem geht die Mehrzahl unserer Spenderinnen gegenwärtig einer Beschäftigung nach, was der These widerspricht, dass das Spenden ausschließlich aus finanziellen Gründen erfolgt (wie es in einigen Ländern Osteuropas der Fall ist, wo der Prozentsatz der Frauen, die es nur aufgrund wirtschaftlicher Interessen tun, bei 40% liegt).

In der Klinik Eugin wird für die Auswahl der Spenderinnen ein strenges Protokoll eingehalten. Nur eine von drei Frauen, die Eizellen spenden möchten, kann dies am Ende gemäß den notwendigen Anforderungen auch tun. Zudem ist zu erwähnen, dass 84% unserer Eizellenspenderinnen spanischer Herkunft sind.

Spanien, das führende Land für Organspenden

Seit nun mehr als zwanzig Jahren hat Spanien seinen Ruf als führendes Land für Organspenden konsolidiert. Mit einer Spendenquote von 34,8 Spendern pro Million Einwohner liegt Spanien weit über den europäischen Durchschnittswert von 19 Spendern. Diese Daten bestätigen den uneigennützigen Charakter der spanischen Gesellschaft, die in kultureller Hinsicht das Spenden von Organen als etwas völlig normales betrachtet.

InfografikWie wählen wir unseren Spenderinnen aus?

Bezugsquellen der Studie: Oocyte donors in Europe: who are they? J. De Mouzon, F. Shenfield, A. Ruiz, V. Goossens, A.P. Ferraretti, T. Mardesic, G. Pennings. Abstracts of the 29th Annual Meeting of the European Society of Human Reproduction and Embryology, London, United Kingdom, 7–10 July 2013.

2013-07-26T12:55:23+00:0026 Juli 2013|Über assistierte Reproduktion|
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