Warum kommen Patienten aus aller Welt in unsere Klinik nach Spanien?

Ausländischen Patienten kommen aus unterschiedlichen Gründen zur Durchführung eines Zyklus der assistierten Reproduktion nach Spanien.

Ein besonderer Familienstand: In einigen Ländern können alleinstehende Frauen, die keinen Partner oder aber eine weibliche Partnerin haben, sowie unverheiratete Paare keine Behandlungen der assistierten Reproduktion durchführen lassen. In Spanien spielen der Familienstand oder die sexuelle Orientierung der Patientin keine Rolle.

Alter der Patientin: In einigen Ländern werden IVF mit eigenen Eizellen bei Patientinnen über 40 oder 41 Jahren nicht mehr durchgeführt oder der Empfang von Eizellen ist für Patientinnen über 45 Jahren nicht erlaubt. Hier in der Klinik Eugin können wir Patientinnen bis 46 Jahre für eine IFV mit eigenen Eizellen und Frauen bis 50 Jahre für die Empfängnis von Eizellen akzeptieren. In Spanien gibt es kein Höchstalter für Patientinnen, die eine Eizellenspende erhalten möchten. Das Ethikkomitee der Klinik Eugin hat jedoch ein Höchstalter von 50 Jahren festgesetzt.

Schwierigkeit oder Verbot zur Durchführung der Technik im Herkunftsland der Patientin: In einigen Ländern sind Eizellenspenden sehr langwierige und komplizierte oder sogar verboten.

In Spanien ist die künstliche Befruchtung beim Menschen im Gesetz 14/2006 über die Behandlungsmethoden zur assistierten Reproduktion geregelt:

Die Verfahren der assistierten Reproduktion dienen dem Zweck, eine medizinische Lösung für Fälle von Sterilität zu bieten, und eine Fortpflanzung zu ermöglichen, wenn andere Behandlungsmethoden als unangemessen oder ineffizient eingestuft wurden.
Eine künstliche Befruchtung kommt auch bei der Vorbeugung oder Behandlung von genetischen Krankheiten oder Erbkrankheiten zum Tragen, sofern die in Frage kommenden Methoden ausreichende diagnostische und therapeutische Garantien aufweisen und eine deutliche Indikation besteht.

Verfahren der assistierten Reproduktion dürfen nur durchgeführt werden, wenn in vernünftigem Rahmen eine Aussicht auf Erfolg besteht und sie kein schweres Risiko für die Gesundheit der Frau oder des zukünftigen Kindes darstellen. Die Frauen müssen zudem volljährig und in guter körperlicher und geistiger Verfassung sein.

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