Die BSM-Universidad Pompeu Fabra und die Eugin-Gruppe starten
ihren ersten Master in Technologien der Assistierten Reproduktion beim Menschen

Das Kursprogramm befasst sich mit den ständigen technischen Herausforderungen der assistierten Reproduktion und stützt sich dabei auf wissenschaftliche Erkenntnisse, mit der Patientenbetreuung im Vordergrund.

Am kommenden 14. Oktober werden die BSM-Universidad Pompeu Fabra und die Eugin-Gruppe gemeinsam den Master in Technologien der Assistierten Reproduktion beim Menschen in Barcelona starten. Dieser Masterstudiengang, der sowohl an Absolventen, die gerade ihr Studium in Medizin, Biologie oder anderen Gesundheitswissenschaften abgeschlossen haben, als auch an erwerbstätige Fachkräfte gerichtet ist, wird in den Einrichtungen der BSM von international anerkannten Spezialisten aus aller Welt abgehalten und beinhaltet Praktika an Kliniken in Spanien, Italien, den Vereinigten Staaten, Dänemark, Schweden und Brasilien.

Der Master in Technologien der Assistierten Reproduktion beim Menschen soll die Studenten mit den Mitteln und Fähigkeiten zum Meistern der Herausforderungen ausstatten, die sich aus den schnellen Veränderungen ergeben, die derzeit im Bereich der assistierten Reproduktion, in dem der Bedarf an Fachkräften von Jahr zu Jahr zunimmt, stattfinden. Diese Ausbildung bereitet sie darauf vor, als Ärzte oder Embryologen in Kliniken für assistierte Reproduktion zu arbeiten.

Der in englischer Sprache abgehaltene, 9 Monate dauernde Masterstudiengang der BSM-Universidad Pompeu Fabra und Eugin (der erste Durchgang endet im Juli 2020) ist auf drei Grundpfeilern aufgebaut. Zum einen, sein internationaler Charakter und der Wert, den er auf eine auf wissenschaftlichen Beweisen beruhende Medizin legt. Neben den klassischeren Fächern der Reproduktionsmedizin und klinischen Embryologie wollten die Gründer den Schwerpunkt insbesondere auf die klinische Betreuung des Patienten, die Psychologie und Psychopathologie der Unfruchtbarkeit, die Herausforderungen der künstlichen Intelligenz, die Behandlungen mit Stammzellen, die Bildung und die Auswirkungen der neuen digitalen Kommunikationsmedien auf den Patienten legen.

„Die assistierte Reproduktion erlebt heutzutage eine große technologische sowie konzeptionelle Revolution“, versichert Dr. Rita Vassena, Kodirektorin des Masterstudiengangs und wissenschaftliche Leiterin der Eugin-Gruppe. „Dieses neue Paradigma erfordert eine radikale Umstrukturierung der Ausbildung der Fachkräfte, die künftig die Patientinnen betreuen werden.“

„Es war notwendig, die bestehenden Bildungsprogramme zu erweitern. Die globale Dimension der Eugin-Gruppe hat es uns ermöglicht, ein internationales, in jeder Hinsicht angepasstes und aktualisiertes Bildungsprogramm zu entwerfen“, fügt Vassena hinzu. „Wir möchten den Studenten, die diese Ausbildung erhalten, ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt, auf diesem so faszinierenden Gebiet der Medizin gewährleisten und sind davon überzeugt, dass sie nach Absolvieren des Masterstudiengangs den anderen einen Schritt voraus sein werden“, schließt sie.

Durch die Mitarbeit der Eugin-Gruppe bietet der Master in Technologien der Assistierten Reproduktion beim Menschen den Studenten die Gelegenheit, einzigartige Erfahrungen unter der Leitung von erstklassigen Dozenten zu sammeln. Der Unterricht wird von einer Reihe internationaler Fachkräfte und Meinungsführer auf dem Gebiet der assistierten Reproduktion abgehalten, u.a. von Prof. Antonio La Marca (Italien), einem der weltweit anerkannten Experten auf dem Gebiet der ovariellen Reserve, Prof. Matts Brännström (Schweden), dem Arzt, der die bahnbrechende Technik der Gebärmuttertransplantation entwickelte, oder Dr. Denny Sakkas (Vereinigte Staaten), dem renommierten Forscher und Spezialist für Stoffwechsel der menschlichen Embryonen.

Die Studenten werden über 4 Monate verschiedene Praktika an den Zentren der Eugin-Gruppe in Europa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika absolvieren. Dort werden sie u.a. Labortechniken und -prozesse wie die Manipulation von Gameten und Embryonen, die Vitrifizierung und das Warming sowie den klinischen Umgang mit unfruchtbaren Patienten lernen.

„Es geht darum, die Studenten über die vorhandene Technologie hinaus mit den Mitteln auszustatten, die für den Fortschritt der assistierten Reproduktion als wissenschaftliche Disziplin notwendig sind“, erklärt Francesc Calafell, Dozent an der Universidad Pompeu Fabra und Kodirektor des Masterstudiengangs. „Neben technischen Assistenten möchten wir auch Wissenschaftler ausbilden“, schließt er.

2019-07-31T13:59:06+00:0031 Juli 2019|Über assistierte Reproduktion|
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