IVF mit Spendereizelle und Samen des Partners

IVF mit Spendereizelle und Samen des Partners

Die In-vitro-Fertilisation mit Spendereizelle und Samen des Partners ist eine Labormethode, bei der Eizellen einer Spenderin mit den Spermien des Samens Ihres Partners befruchtet werden.

IVF mit Spendereizelle und Samen des Partners
IVF mit Spendereizelle und Samen des Partners

Wann wird es empfohlen?

Die In-vitro-Fertilisation mit Spendereizelle und Samen des Partners ist eine Labormethode, bei der Eizellen einer Spenderin mit den Spermien des Samens Ihres Lebenspartners befruchtet werden. Die Eizelle verwandelt sich nach der Befruchtung in ein Präembryo und wird zu seiner Weiterentwicklung in die Gebärmutter eingesetzt.

Die spanische Gesetzgebung legt fest, dass die Spende von Eizellen anonym sein muss, Empfängerin und Spenderin dürfen gegenwärtig und zukünftig keine Kenntnis voneinander haben. Ebenso muss die Spende freiwillig sein, die Kommerzialisierung von Eizellen und Embryonen ist in Spanien verboten. Die Spenderinnen müssen zwischen 18 und 35 Jahren alt sein und erhalten eine Aufwandsentschädigung für den Zeitaufwand.

Diese In-vitro-Fertilisationsmethode ist dann empfehlenswert, wenn Eileiterprobleme vorliegen, keine oder untaugliche Eizellen produziert werden (Siehe Ursachen weiblicher Sterilität) und daher Spendereizellen notwendig sind. Diese Methode wird auch bei genetischen Krankheiten, Chromosomenanomalien oder bei Krankheiten angewandt, bei der eine Stimulation der Eileiter nicht angezeigt ist.

Sie ist auch ratsam nach mehreren erfolglosen Befruchtungsversuchen mit eigenen Eizellen (Siehe Ursachen weiblicher Sterilität) oder wenn Sie älter als 43 Jahre alt sind und die Erfolgsquote schwanger zu werden merkbar gesunken ist, Fehlgeburten zunehmen und die Gefahr chromosomaler Krankheiten beim Fötus steigt.

Phasen

Auswahl der Spenderin

1. Auswahl der Spenderin

Die Auswahl der Spenderin erfolgt unter sehr strikten medizinischen Richtlinien und es werden eine Reihe umfangreicher und ergänzender Untersuchungen durchgeführt, um wichtige Pathologien auszuschließen, die die Gesundheit des Neugeborenen beeinträchtigen könnten.

Einer der Differenzialfaktoren unseres Spenderprogramms ist das “Phänotyp-matching”, die größtmögliche Ähnlichkeit zwischen den physischen Charakteristika (Phänotypen) der Spenderin und Empfängerin herzustellen. Diese Ergebnisse werden von einem Arzt überprüft, der auch bislang bekannte genetische Krankheiten in der persönlichen und familiären Vorgeschichte der Spenderin ausschließt. Ein Psychologe begutachtet die psychische Gesundheit der Spenderin.

Abschließend unterzeichnet die Spenderin eine Einwilligungserklärung gemäß dem spanischen Gesetz, wo sie der Spende ihrer Eizellen an ein Paar mit Kinderwunsch zustimmt und zusichert, deren Identität niemals in Erfahrung zu bringen.

Behandlung der Spenderin

2. Behandlung der Spenderin

Die Spenderinnen müssen sich einer zweiwöchigen Hormonbehandlung mit subkutanen Hormonspritzen zur Stimulation der Eierstöcke unterziehen, falls notwendig begleiten Ultraschall und Blutanalysen die Behandlung. Die Eizellen werden per Punktion unter Anästhesie entnommen.

In-vitro-Fertilisation und Transfer des Embryos

3. In-vitro-Fertilisation und Transfer des Embryos

Wie bei der eigenen In-vitro-Fertilisation (Eizellen und Samen des Paares) werden die Eizellen der Spenderin einige Stunden kultiviert, während der Samen zur Trennung der Spermien aufbereitet wird.

Kommt die ICSI-Methode (Mikroinjektion eines Spermiums in jede Eizelle) zur Anwendung, wird die Eizelle zunächst von den sie umgebenen Zellen befreit, danach wird ein Spermium in jede Eizelle injiziert. In unserem Zentrum wenden wir, sofern es nicht anders angezeigt ist, in 99% der Fälle ICSI an.

Bei der klassischen In-vitro-Befruchtung werden Spermien (zwischen 50 000 und 100 000) in die Nährlösung zu den Eizellen gegeben und am nächsten Tag überprüft, wie viele Eizellen befruchtet wurden. Je größer die Anzahl der Eizellen und je besser die Samenqualität desto höher ist natürlich die Wahrscheinlichkeit Embryonen zu erhalten. Nachteil dieser Methode ist eine niedrigere Befruchtungsquote, da das Spermium nicht direkt in die Eizelle eingebracht wird.

Am Tag nach der Entnahme und der ICSI oder Spermieninjektion in die Eizellen wissen wir, wie viele von ihnen befruchtet sind. In den folgenden 2 oder 3 Tagen entwickeln sich diese Eizellen in Präembryos, die für den Transfer in die Gebärmutter bereit sind.

Am Tag des Transfers, je nach Situation zwischen den Tagen 2 und 5 nach der Befruchtung, werden die Präembryonen ausgewählt, die die besten Entwicklungseigenschaften aufweisen. Die gesetzlichen Vorschriften ermöglichen einen Transfer von bis zu 3 Präembryonen, jedoch erfolgt der Transfer normalerweise mit 1 oder 2, je nach dem Tag des Transfers und den medizinischen und persönlichen Umständen der Patientin.

Die Präembryonen werden in einen feinen Katheter aufgezogen und vom Gynäkologen in die Gebärmutter, konkret in die Gebärmutterschleimhaut eingesetzt. Eine Narkose ist hierzu nicht erforderlich. Gewöhnlich nistet sich nur einer der eingesetzten Präembryonen ein, es besteht jedoch die Möglichkeit der Einnistung mehrerer Präembryonen, wodurch es zu einer Mehrfachschwangerschaft kommt. Die Anzahl Embryonen des Transfers ist daher individuell auf den Fall jeder Patientin abzustimmen.

Kryokonservation

4. Kryokonservation

Die Kryokonservation ist auch als Vitrifikation bekannt. Die nicht transferierten Präembryonen werden in flüssigem Nitrogen eingefroren und in der Embryonenbank entsprechend gekennzeichnet aufbewahrt. Diese Präembryonen können in späteren Zyklen eingesetzt werden, wenn die Schwangerschaft nicht beim ersten Mal glückt. Natürlich ist es viel einfacher, die Gebärmutter nur für den Transfer eingefrorener Präembryonen vorzubereiten, da eine Stimulation und eine Eizellenentnahme nicht mehr notwendig sind.

Erfolgsrate

Behandlungskosten

Dank unserer 15-jährigen Erfahrung mit Patientinnen aus der ganzen Welt, sind wir bei EUGIN in der Lage, Ihnen die besten Garantien zu bieten.

Die Gesamtkosten Ihrer Behandlung betragen 6.060 EUR * – ohne weitere überraschende Zusatzkosten
In Spanien sind die medizinischen Behandlungen frei von MwSt. (IVA)

Dieser Betrag beinhaltet alle erforderlichen medizinischen Handlungen für ihre Durchführung, von Ihrem ersten Besuch bis zum Transfer.

Dieser Betrag umfasst KEINE:

  • Die erforderlichen medizinischen Voruntersuchungen, da diese je nach Vorgeschichte individuell auf jede Person abgestimmt werden müssen.
  • Die Medikamente, da der Arzt Ihnen die benötigte Dosis individuell bei der ersten Visite verschreibt.
  • Die Kosten der Medikamente für die Spenderin werden 1.500,- € betragen (im Falle, dass Sie uns diese noch nicht vorher erbracht haben sollten).
  • Die Blastozystenkultur, da wir bis zu einigen Stunden nach der Befruchtung nicht wissen können, ob die Embryonen sich bis in dieses Stadium weiterentwickeln.

Reisen und Aufenthalt: bei EUGIN werden alle Behandlungen in Barcelona durchgeführt. Sie können unverzüglich beginnen, und ab dem Zeitpunkt, an dem Sie die Behandlung anfangen bis zu jenem Zeitpunkt, an dem Sie diese abschließen, vergeht üblicherweise bis zu einem Monat.

Bei EUGIN sind wir uns bewusst, dass die Reisekosten einen entscheidenden Teil der Gesamtkosten ausmachen können. Aus diesem Grunde versuchen wir, die mit der An- und Abreise verbundenen Kosten so gering wie möglich zu halten.

Sie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Zwei kurze Reisen/Aufenthalte in Barcelona
    Ihre Besuche in der Klinik können an allen Wochentagen (auch am Wochenende) angesetzt werden, um Ihrem Zeitplan soweit wie möglich entgegen zu kommen.
  2. Eine einzige Reise nach Barcelona, unterschiedlicher Länge
    Es besteht die Möglichkeit, nur einmal nach Barcelona zu reisen, um die Behandlung bei einem Besuch durchzuführen und abzuschließen. Wenn Sie diese Option vorziehen, setzen Sie sich bitte mit unserem Patientenbetreuungsteam in Verbindung, welches Ihnen gerne dabei hilft, Ihre Reise bzw. Ihren Aufenthalt zu planen. Ja nach Fall und der Behandlung, für die Sie sich entschieden haben, kann die Dauer für Ihren Aufenthalt zwischen 15 Tagen und einem Monat liegen.

    *Falls Sie für die Einreise nach Spanien ein Visum beantragen müssen, beachten Sie bitte unbedingt, dass sich Ihr Aufenthalt in Barcelona je nach Behandlung verlängern kann. Unser Patientenbetreuungsteam wird Sie dabei unterstützen, Ihre Reise nach Barcelona und den Aufenthalt in der Stadt für Sie zu organisieren.

Die gesamte Betreuung läuft bequem, sicher und absolut anonym in Ihrem Privatbereich, den wir extra dafür auf unserer Webseite eingerichtet haben, ab.

Letzte Aktualisierung: Juli, 2017
Der erste Termin ist für Sie kostenlos, wenn Sie vor dem 31. Oktober buchen