Das Matching

(oder Spenderin Zuweisung)

Eizellspenden sind zwar nicht das Gleiche wie Organspenden, unterliegen aber den gleichen Gesetzen. In dieser Hinsicht steht Spanien bereits seit mehr als 25 Jahren europaweit an der Spitze.

Barcelona und Madrid sind zudem sehr kosmopolitische Städte, in denen Menschen aus aller Welt leben. Dies macht es uns einfacher, für jede Patientin die optimale Spenderin zu finden.

Wir achten besonders auf eine hohe äuβere Ähnlichkeit zwischen der Spenderin und der Empfängerin und/oder ggf. des Partners/der Partnerin. Sofern möglich, sorgen wir im Rahmen der Zuweisung auch ohne zwingende medizinische Notwendigkeit dafür, dass Spenderin und Empfängerin konkordante Blutgruppen haben. „Konkordante Blutgruppe“ bedeutet nicht, dass die Blutgruppe unbedingt die gleiche sein muss. Als konkordant gelten alle Blutgruppen, die aus der Kombination zweier bestimmter Blutgruppen entstehen können.

Weder die Spenderin noch die Empfängerin wird von deren Identität erfahren. In Spanien ist die Spende laut Gesetz anonym.

Das Gesetz

Die Eizellenspende ist im Gesetz 14/2006 vom 26. Mai zu den Techniken der assistierten Reproduktion sowie im königlichen Dekret Nr. 1301/2006 geregelt, die festlegen, dass die Gametenspende in Spanien freiwillig, anonym und altruistisch erfolgt.
Dieser Gesetz sieht einen finanziellen Ausgleich für Ausgaben und eventuelle Unannehmlichkeiten vor.

Merkmale

Frauen zwischen 18 und 35 Jahren, gute psychophysische Gesundheit, uneingeschränkt handlungsfähig. 58% der Spenderinnen von Eugin sind ledig und 71% besitzen einen Hochschulabschluss.

1. Erstes Vorgespräch

Beim Vorgespräch überprüfen wir die ärztliche, familiäre und persönliche Vorgeschichte der Spenderin und stellen sicher, dass ihr Gewicht, ihre Körpergröβe und ihr Blutdruck normal sind..

2. Ärztliche Voruntersuchungen

Nach dem Vorgespräch untersucht der Arzt oder die Ärztin die Spenderin gründlich, um sich zu vergewissern, dass sie sich bei guter Gesundheit befindet. Hierzu gehört auch eine umfassende gynäkologische Untersuchung, um das Vorhandensein sexuell übertragbarer Krankheiten auszuschlieβen. Es werden folgende ärztliche Untersuchungen durchgeführt:

  • Allgemeine Blutuntersuchung; -Leber- und, Nierenfunktion; Blutgerinnung.
  • Die serologischen Analysen passen sich den Charakteristiken der jeweiligen Spenderin an.
  • Pap-Test, urogenitale Untersuchungen.
  • Ultraschall- und Brustuntersuchung.
  • Hämoglobinanalyse, um eventuelle erbliche Anämien auszuschlieβen.

3. Gechromosomenanalyse

Wir führen ein Karyotyp und eine molekuläre Untersuchung durch um Mutationen auszuschliessen, die mit zystische Fibrose verbunden sind.

4. Psychologische Untersuchung

Persönliches Gespräch mit einem/r unserer Spezialisten, um das Vorhandensein psychiatrischer-und psychologischer Störungen oder schädlicher Gewohnheiten auszuschlieβen.

5. Behandlung

Von allen Frauen, die Spenderinnen werden möchten, erfüllen nur 47 % die nötigen Anforderungen für die Durchführung der Behandlung.

Die Spenderinnen werden jederzeit überwacht und individuell betreut, da Wohlergehen für uns an erster Stelle steht. So können sie ganz normal weiterleben.

6. Spende

Die Spende wird in der Klinik durchgeführt; hierbei stehen die Sicherheit und das Wohlergehen der Spenderin jederzeit im Vordergrund. Nach der Follikelpunktion werden die Eizellen im Labor aufbewahrt.

Letzte Aktualisierung: August 2017