Paare, die Träger der Anlage für zystische Fibrose sind, können die Übertragung dieser genetisch bedingten Krankheit auf ihre Kinder mithilfe von Präimplantationsdiagnostik vermeiden.

Was ist zystische Fibrose?

Zystische fibrose ist eineschwere, genetisch bedingte Krankheit die von Mutationen des CFTR-Gens unserer DNA hervorgerufen wird. Dieses Krankheitsbild betrifft Zellen, die Organe wie die Atemwege, den Verdauungstrakt und die Schweißdrüsen bedecken, deren Sekretion verändern und sie dazu veranlassen, Schweiß mit einem hohen Salzgehalt und Schleim mit einer außergewöhnlich hohen Viskosität zu produzieren.

Diese Veränderungen können jedes innere Organ betreffen; dies gilt insbesondere für die Atemwege, wo siechronische Bronchitis, verursachen, und die Bauchspeicheldrüse. Daher wird diese Krankheit häufig mit schweren Atem- und Verdauungsproblemenin Verbindung gebracht. All dies führt dazu, dass von zystischer Fibrose betroffene Personen eine kürzere Lebenserwartung haben.

Wer ist betroffen?

Zystische Fibrose, auch als Mukoviszidose bekannt, ist eine schwere, genetisch bedingte Krankheit, von der 1 von 5.000 Neugeborenen betroffen ist.

Warum hat mein Kind zystische Fibrose, wenn mein Partner und ich gesund sind?

Die genetische Information jedes Menschen hängt vom Erbgut der Eltern ab. Somit wird die genetische Information jedes Kind von der beider Elternteile beeinflusst.

Im Falle einer rezessiven genetisch bedingten Erkrankung wie zystische Fibrose tritt die Krankheit beim Kind nur dann auf, wenn beide Gene – d.h. das vom Vater und das von der Mutter erhaltene – die für das Krankheitsbild verantwortliche Mutation aufweisen.

Wenn Ihr Kind von zystischer Fibrose betroffen ist, bedeutet dies, dass Ihr Partner und Sie gesunde Träger dieser Krankheit sind. Somit wird 1 von 4 Kindern, die Sie bekommen von der Krankheit betroffen sein.

Kann ich gesunde Kinder bekommen, wenn ich Trägerin der Anlage für zystische Fibrose bin?

Ja. Mithilfe von Präimplantationsdiagnostik kann die Übertragung schwerer genetisch bedingter Krankheitenstrong> wie zystische Fibrose auf Kinder vermieden werden. Es handelt sich hierbei um ein Laborverfahren, das es ermöglicht, bei einem In-vitro-Fertilisationszyklus die gesunden Embryonen eines Paares auszuwählen. So wird sichergestellt, dass die Embryonen, die der werdenden Mutter übertragen werden, nicht von zystischer Fibrose betroffen sind.

Die PID ist ein sicheres, absolut zuverlässiges Verfahren, das im Labor von Eugin von einem Spezialteam durchgeführt wird. Dank unserer Erfahrungswerte aus Hunderten von Fällen ist unser Verfahren besonders ausgefeilt. Die Behandlung kann jederzeit ohne Wartezeiten beginnen. Eugin empfiehlt, dass das Alter der Frau bei einer In-vitro-Fertilisation mit eigenen Eizellen nicht über 43 Jahren liegt. (Bei einem Alter von 44 bis 46 Jahren ist eine Durchführung in einigen konkreten Fällen nach medizinischer Evaluierung möglich).

Diese Technik zielt darauf ab, die Übertragung von Erbkrankheiten zu vermeiden.

DIE PID kann sowohl an Eizellen auch an Embryonen vorgenommen werden, wobei im letzteren Fall die besten Ergebnisse erzielt werden.

 

Letzte Aktualisierung: Juni 2017