Erfolgsquoten für die assistierte Reproduktion in der Klinik EUGIN
Die Interpretation der Erfolgsquote für die verschiedenen Methoden der assistierten Reproduktion ist eine komplexe Angelegenheit. Hier helfen nur zusätzliche Informationen den Fall besser verständlich zu machen.
Ein besonders wichtiger Faktor für den Erfolg der Behandlung ist das Alter der Patientin, denn davon hängt das erwartete Ergebnis maßgeblich ab.
Die hier vorgelegten Daten zu erfolgreichen Schwangerschaften beziehen sich auf die Beta-HCG-Konzentration und stellen somit einen analytischen Nachweis einer Schwangerschaft dar. Nicht alle analytisch nachgewiesenen Schwangerschaften entwickeln sich auch weiter und es kann sein, dass es zu einem Schwangerschaftsabgang kommt, bevor das Ergebnis im Ultraschall sichtbar ist.
Die folgenden Daten basieren auf unseren Klinikerfahrungen der letzten drei Jahre. Sie gelten als Orientierung, nicht als verbindliche Aussage und stellen die allgemeinen Ergebnisse dar. Die Angaben werden regelmäßig aktualisiert und gelten an dem am Ende dieser Seite angegebenen Datum.

Im Falle der Eizellenspende hat das Alter der Patientin keinen Einfluss auf die IVF-Methode, da die Spenderin immer jünger als 35 Jahre ist. Der Erfolg der Behandlung hängt vielmehr davon ab, ob frische oder eingefrorene Embryos verwendet werden.
Bei der Embryospende stammen die Eizellen stets von einer gesunden Frau unter 35 Jahren.
In Klinik EUGIN wird diese Behandlungsmethode für Frauen bis zum 50. Lebensjahr angeboten.

Wenn die Eizellen der Patientin verwendet werden, so ist zu bedenken, dass Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren ihre fruchtbarste Phase haben. Danach nimmt die Fruchtbarkeit langsam ab. Im Alter von 35 Jahren macht sich die Abnahme der Fruchtbarkeit deutlicher bemerkbar. Wie sich aus der Bewertung nach Altersgruppe entnehmen lässt, geht die Fruchtbarkeit ab 38 bis 40 Jahren entscheidend zurück.
In Klinik EUGIN wird diese Behandlung bei Frauen bis zum 43. Lebensjahr durchgeführt.


Dier Erfolgsrate einer künstlichen Befruchtung ist sowohl bei einer AIH, als auch bei einer AID kumulativ und die maximale Erfolgsrate wird nach drei bis sechs Versuchen erreicht.
Zum Vergleich: Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Schwangerschaft liegt bei ca. 17%.
Der Erfolg dieser Behandlungsmethoden hängt von zahlreichen Faktoren ab. Wichtigstes Kriterium ist der Eizellenvorrat eine komplexe Einschätzung der Eizellensituation, die angesichts einer mehr oder weniger intensiven Stimulation der Eierstöcke zu erwarten ist. Weiterhin spielt es eine Rolle, ob zu einem früheren Zeitraum eine Operation an den Eierstöcken erfolgte, ob eine Endometriose diagnostiziert wurde oder ob Veränderungen im Gebärmutterbereich vorliegen (angeborene Veränderungen oder Myome). Genetische oder die Eileiter betreffende Vorbedingungen sind ebenfalls von Bedeutung. All diese Faktoren können das Ergebnis der Behandlung beeinflussen. Aus diesem Grunde lassen sich die hier dargestellten Informationen unter keinen Umständen als Garantie für den Einzelfall auslegen.